Beny More
Anabacoa
Kurzübersicht zum Song
"Anabacoa" ist ein Titel aus dem Repertoire des kubanischen Sängers Beny Moré. Beny Moré gehörte zu den prägenden Interpreten der kubanischen populären Musik des 20. Jahrhunderts. Der Titel verweist mit seinem Namen auf Anabacoa in der Provinz Mayabeque auf Kuba. Die Aufnahme steht im Umfeld der von Beny Moré gepflegten kubanischen Tanzmusik und seines stark von Son, Mambo und Bolero geprägten Schaffens.
Informationen zum Song
- Genre: Latin Musik
- Dauer: 03:06
- Label: Universal Digital Enterprises / Weton / HAVANA MOON
- ISRC: QM6N21530614
- Veröffentlichungen: 3 Albums verfügbar
Anabacoa
Entstehung und Aufnahme
Der Song „Anabacoa“ wurde von dem kubanischen Komponisten Juanchín Ramírez geschrieben. Die bekannteste Interpretation des Stücks entstand um 1950 in Mexiko-Stadt, als der Sänger Beny Moré als Leadsänger im Orchester des Mambo-Pioniers Dámaso Pérez Prado aktiv war. Die Aufnahme wurde über das Label RCA Victor veröffentlicht und entwickelte sich zu einem zentralen Werk des afro-kubanischen Musikschaffens dieser Ära.
Musikalische Merkmale
„Anabacoa“ kombiniert die rhythmischen Strukturen der traditionellen Guaracha mit den modernen, synkopierten Bläser-Arrangements des Mambo. Die Instrumentierung basiert auf einer kraftvollen Big-Band-Besetzung, bestehend aus einer dominanten Bläsersektion mit Trompeten und Saxophonen, einem treibenden Klaviersatz sowie einer dichten Perkussionsgruppe aus Congas, Bongos und Güiro. Beny Moré präsentiert in dieser Aufnahme seinen flexiblen Tenor und nutzt den Raum zwischen den orchestralen Einsätzen für rhythmische Improvisationen, sogenannte Soneos, sowie für seine charakteristischen Vokalrufe.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück dokumentiert die historische Zusammenarbeit zwischen Beny Moré und Dámaso Pérez Prado, die von Mexiko aus die Verbreitung kubanischer Musikstile in ganz Lateinamerika und den USA maßgeblich vorantrieb. Der repetitive und eingängige Refrain des Songs trug zur Popularität des Stücks bei. „Anabacoa“ wurde in den folgenden Jahrzehnten von zahlreichen Künstlern der Salsa- und Latin-Jazz-Szene gecovert und gilt als ein Standard des tropischen Musikrepertoires.
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