Bauhaus
In Fear of Fear
Kurzübersicht zum Song
„In Fear of Fear“ ist ein Lied der englischen Band Bauhaus. Der Song erschien 1982 auf dem Album „The Sky’s Gone Out“. Bauhaus bestand in dieser Phase aus Peter Murphy, Daniel Ash, David J und Kevin Haskins. Das Album wurde über Beggars Banquet veröffentlicht. „In Fear of Fear“ gehört zum Post-Punk- und Gothic-Rock-Kontext der Band. Die Aufnahme steht im Zusammenhang mit der frühen 1980er-Phase von Bauhaus, in der die Gruppe ihr düsteres und experimentelles Klangbild ausbaute. Das Stück ist Teil eines Albums, das zwischen den frühen Singles der Band und dem späteren Album „Burning from the Inside“ steht.
Informationen zum Song
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- Genre: Alternative
- Dauer: 02:57
- Label: Beggars Banquet / Vox Humana
- ISRC: GBAZP8100282
- Veröffentlichungen: 4 Albums verfügbar
Deezer-Hörprobe
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In Fear of Fear
Entstehung und Kontext
„In Fear of Fear“ ist der Eröffnungstrack des zweiten Studioalbums Mask der britischen Post-Punk-Band Bauhaus, das im Oktober 1981 über das Label Beggars Banquet veröffentlicht wurde. Die Aufnahmen zum gesamten Album fanden im Frühjahr 1981 in den Rockfield Studios in Monmouth, Wales statt. Bauhaus produzierten Mask in Eigenregie und übernahmen damit erstmals die vollständige klangliche Kontrolle über ein Album, nachdem das Debüt In the Flat Field (1980) noch unter externer Beteiligung entstanden war.
Musikalische Merkmale
Der Song wird von einer markanten, monoton vorwärtstreibenden Basslinie von David J getragen, die dem Stück eine hypnotische Grundstruktur verleiht. Daniel Ash setzt darüber sparsame, zerrissene Gitarrenfiguren und kurze, scharfe Akkorde, während Kevin Haskins ein stampfendes, fast marschähnliches Schlagzeugmuster mit präzisen Beckenakzenten spielt. Peter Murphys Gesangsdarbietung bewegt sich zwischen deklamatorischem Sprechgesang in den Strophen und expressivem, in die Höhe getriebenem Falsett im Refrain, wobei die Intensität über den Songverlauf stetig zunimmt.
Inhaltliche Ausrichtung
Textlich thematisiert „In Fear of Fear“ einen selbstreferenziellen Angstkreislauf, bei dem die Furcht vor der Angst zur eigentlichen Quelle der Lähmung wird. Das Motiv fügt sich in die für Bauhaus charakteristische Beschäftigung mit psychischen Ausnahmezuständen, existenzieller Verunsicherung und Isolation ein, die das gesamte Album Mask durchzieht.
Weiterführende Links
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