All Saints
Bootie Call (Dreem Teem Vocal)
Kurzübersicht zum Song
„Bootie Call (Dreem Teem Vocal)“ ist eine Remix-Version des Songs „Bootie Call“ der britisch-kanadischen Girlgroup All Saints. Der Originalsong „Bootie Call“ erschien 1998. All Saints bestand in dieser Phase aus Melanie Blatt, Shaznay Lewis und den Schwestern Nicole und Natalie Appleton. „Bootie Call“ gehört zum Repertoire des Debütalbums „All Saints“. Der Zusatz „Dreem Teem Vocal“ bezeichnet eine Vocal-Remixfassung. Dreem Teem war ein britisches Garage-Kollektiv. Der Song verbindet in dieser Fassung den Pop-Rahmen von All Saints mit Einflüssen des UK Garage.
Bootie Call (Dreem Teem Vocal)
Veröffentlichung und Chartplatzierung
„Bootie Call“ erschien am 31. August 1998 als vierte Single aus dem gleichnamigen Debütalbum der britisch-kanadischen Girlgroup All Saints. Die Single stieg auf Platz 1 der britischen Singlecharts ein und hielt diese Position für eine Woche. Auf dem physischen Single-Format waren mehrere Remixe enthalten, darunter die Dreem Teem Vocal-Version.
Der Dreem Teem Remix und UK Garage
Der Remix wurde vom Londoner Produzentenkollektiv Dreem Teem angefertigt, bestehend aus DJ Spoony, Mikee B und Timmi Magic. Das Trio zählte in den späten 1990er Jahren zu den prägenden Kräften der aufstrebenden UK-Garage-Szene. Der Dreem Teem Vocal Mix transformiert den ursprünglichen Pop-R&B-Song in einen clubtauglichen 2-Step-Garage-Track mit charakteristischen geshuffelten Hi-Hats, Synth-Stabs und einer druckvollen Bassline, die auf den Tanzflächen von Londoner Clubs wie dem Twice As Nice Resonanz fand.
Künstlerischer Kontext
All Saints bewegten sich mit der Einbindung von UK-Garage-Remixen im Fahrwasser eines breiteren Trends, der Pop und elektronische Clubmusik fusionierte. Bereits ihre Debütsingle „Never Ever“ hatte durch den Booker T Vocal Mix eine Garage-Neuinterpretation erhalten. Die Entscheidung, auch „Bootie Call“ von Szene-Produzenten umarbeiten zu lassen, unterstrich die enge Verbindung der Band zur Londoner Clubkultur und half, den Song über das reine Radiopublikum hinaus in den urbanen Musiknischen zu etablieren.
Weiterführende Links
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