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Aerosmith
Train Kept a Rollin'/Strangers in the Night (Live At Masonic Temple Theatre, Detroit, MI - April 1978)

Cover: Train Kept a Rollin'/Strangers in the Night (Live At Masonic Temple Theatre, Detroit, MI - April 1978) von Aerosmith

Kurzübersicht zum Song

Der Titel ist eine Liveaufnahme von Aerosmith. Die Aufnahme entstand im Masonic Temple Theatre in Detroit, Michigan. Der Mitschnitt datiert auf April 1978. Der Titel verbindet „Train Kept A Rollin’“ mit „Strangers in the Night“ zu einem Medley. „Train Kept A Rollin’“ gehört zu den prägenden Konzertstücken von Aerosmith. Aerosmith veröffentlichten 1978 das Livealbum „Live! Bootleg“. Das Stück steht im Zusammenhang mit der Tourphase der Band Ende der 1970er Jahre. Die Besetzung von Aerosmith bestand in dieser Phase aus Steven Tyler, Joe Perry, Brad Whitford, Tom Hamilton und Joey Kramer.

Informationen zum Song

  • Genre: Rock
  • Dauer: 04:50
  • Label: Aerosmith P&D - Sony
  • ISRC: USSM17800951
  • Veröffentlichungen: 1 Album verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Train Kept a Rollin'/Strangers in the Night (Live At Masonic Temple Theatre, Detroit, MI - April 1978)

Entstehung und Veröffentlichung

Die Live-Aufnahme von „Train Kept a Rollin’/Strangers in the Night“ entstand im April 1978 während eines Konzerts von Aerosmith im Masonic Temple Theatre in Detroit, Michigan. Der Track wurde auf dem Doppel-Livealbum „Live! Bootleg“ veröffentlicht, das im Oktober 1978 bei Columbia Records erschien und Platz 13 der US-Billboard-200-Charts erreichte.

Musikalische Merkmale und Struktur

Das Medley verbindet zwei in ihrer Herkunft gegensätzliche Stücke: „Train Kept a Rollin’“, eine Jump-Blues-Nummer von Tiny Bradshaw (1951), die Aerosmith seit ihren Clubtagen in einer an The Yardbirds angelehnten, verzerrten Rockversion spielte, mit „Strangers in the Night“, dem 1966er Welthit von Frank Sinatra. Während der Performance intoniert Gitarrist Joe Perry auf seiner sechssaitigen Gibson das markante Sinatra-Thema als bluesig-improvisiertes Zwischenspiel, bevor die Band in das treibende Riff von „Train Kept a Rollin’“ zurückfällt. Das Stück fungiert als klassischer, energetischer Konzertabschluss mit typischem Call-and-Response zwischen Steven Tylers Schreigesang und Perrys Slide-Einlagen.

Kulturelle Bedeutung

Die Aufnahme dokumentiert eine spontane Bühnenimprovisation, die zum festen Bestandteil der Aerosmith-Liveshows der späten 1970er-Jahre wurde. Das Einflechten eines scheinbar artfremden Standards in einen harten Bluesrocker unterstrich die musikalische Ironie und das Selbstverständnis der Band, die auch auf dem Höhepunkt ihres Drogenruhms mit solchen unerwarteten Wendungen ihr Publikum überraschte.


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