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50 Cent
Many Men (Wish Death Upon Me) E

Cover: Many Men (Wish Death Upon Me) von 50 Cent

Kurzübersicht zum Song

"Many Men (Wish Death Upon Me)" ist ein Song des US-Rappers 50 Cent aus seinem Debütalbum "Get Rich or Die Tryin'" (2003). Als Autoren sind Curtis Jackson, Darryl Baum, Tyrone Taylor, Dennis Coles und Mark D. Adams genannt; produziert wurde der Titel von Darrell "Digga" Branch. Der Song enthält ein Sample aus "Out of the Picture" von Tavares. Inhaltlich und historisch steht er in direktem Zusammenhang mit dem Anschlag auf 50 Cent im Jahr 2000, bei dem er mehrfach angeschossen wurde; diese Erfahrung prägte sein frühes künstlerisches Profil und wurde auf dem Album mehrfach thematisiert. Obwohl der Titel nicht als offizielle Single des Albums veröffentlicht wurde, entwickelte er sich zu einem der bekanntesten Stücke des Albums und zählt rückblickend zu den prägenden Songs in 50 Cents Katalog.

Informationen zum Song

  • Genre: Rap/Hip Hop
  • Dauer: 04:16
  • Tempo: 80 BPM
  • Label: Shady Records
  • ISRC: USIR10300018
  • Veröffentlichungen: 2 Albums verfügbar

MP3-Preview (30s) bereitgestellt von Deezer ❤️
Informationen zum Song
Many Men (Wish Death Upon Me)

Hintergrund zu „Many Men (Wish Death Upon Me)“ von 50 Cent

„Many Men (Wish Death Upon Me)” ist ein Song von 50 Cent aus seinem Debütalbum Get Rich or Die Tryin’, das 2003 erschien. Der Titel gilt als einer der persönlichsten Tracks des Albums, weil er direkt auf ein reales Ereignis in 50 Cents Biografie verweist: Er wurde im Jahr 2000 bei einem Anschlag mehrfach angeschossen und überlebte. Der Song verarbeitet diese Erfahrung ausdrücklich in Text und Stimmung und gehört deshalb zu den zentralen autobiografischen Stücken seiner frühen Karriere.

Entstehungsgeschichte und inhaltlicher Hintergrund

Der Song entstand in der Phase, in der 50 Cent nach seinem Durchbruch bei Shady/Aftermath sein Debütalbum fertigstellte. Inhaltlich knüpft er an die Gewalt- und Überlebenserfahrung an, die bereits sein öffentliches Image stark geprägt hatte. Gerade deshalb wird „Many Men (Wish Death Upon Me)” häufig als Schlüsselstück verstanden, das die Erzählung von Bedrohung, Misstrauen und Überleben auf Get Rich or Die Tryin’ besonders deutlich bündelt.

Verifizierbar ist, dass der Song von Darrell „Digga” Branch produziert wurde. Als Songwriter werden unter anderem Curtis Jackson und Darrell Branch geführt. Der Track enthält zudem ein Sample aus „Out of the Picture” von The Tamlins, was für die düstere, melancholische Grundstimmung mitentscheidend ist.

Musikalische Merkmale und Produktion

Musikalisch verbindet der Song einen reduzierten, schweren Hip-Hop-Beat mit einer dunklen, fast elegischen Atmosphäre. Prägend sind das gesampelte Vokal- beziehungsweise Harmoniematerial, ein langsames, bedrohliches Tempo und eine insgesamt sparsame Produktion, die 50 Cents Stimme und den erzählerischen Charakter des Textes in den Vordergrund stellt. Im Vergleich zu stärker auf Clubtauglichkeit ausgerichteten Singles des Albums wirkt „Many Men (Wish Death Upon Me)” introspektiver und ernster.

Kulturelle und historische Bedeutung

Der Song wird oft als einer der wichtigsten Katalogtitel von 50 Cent angesehen, obwohl er keine der großen offiziellen Singles des Albums war. Seine Bedeutung liegt vor allem darin, dass er die frühe Persona des Künstlers verdichtet: Überlebender, Straßenrapper und Erzähler eigener Gewalterfahrungen. In der Rezeption von Get Rich or Die Tryin’ wird der Track deshalb regelmäßig als besonders authentisch hervorgehoben.

Verifizierbare Fakten

  • Album: Get Rich or Die Tryin’ (2003)
  • Künstler: 50 Cent
  • Produzent: Darrell „Digga” Branch
  • Sample: „Out of the Picture” von The Tamlins
  • Der Text bezieht sich auf den Anschlag auf 50 Cent im Jahr 2000, bei dem er mehrfach angeschossen wurde.

Gesicherte große Chartplatzierungen oder bedeutende Auszeichnungen speziell für „Many Men (Wish Death Upon Me)” als Einzeltitel sind nicht allgemein belegt; seine Bekanntheit beruht vor allem auf seiner Rolle innerhalb von Get Rich or Die Tryin’ und seiner anhaltenden kulturellen Resonanz.


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